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Nach den ersten 100 Tagen im neuen Amt

Anika Overath (rechts) bei der Einführung als Geschäftsführerin des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Leverkusen

Anika Overath wurde am 27.02.2026 in einem Gottesdienst als Geschäftsführerin des Diakonischen Werks eingeführt

In einem feierlichen Gottesdienst, begleitet von Familie, Kolleg*innen, Wegbegleiter*innen aus dem Kirchenkreis Leverkusen und Kirchengemeinden sowie Menschen aus Politik, Verwaltung und Wohlfahrtsverbänden, wurde Anika Overath in ihr Amt als Geschäftsführerin des Diakonischen Werks Leverkusen eingeführt.
Superintendent Bernd-Ekkehart Scholten unterstrich, dass diakonische Arbeit in Wort und Tat als Nächstenliebe in christlicher Grundhaltung geschieht. Der soziale Blick beinhalte auch, sich für die Akzeptanz von Menschen in ihrer Vielfalt einzusetzen. „Und wenn es eine Aufgabe gibt, dann setzt sich Anika Overath mit ganzen Herzen dafür ein. Das kann man auch Berufung nennen“, so der Superintendent.

In seinem Grußwort betonte Sozialdezernent Alexander Lünenbach, dass die Stadt Leverkusen und das diakonische Werk am gemeinsamen Ziel festhalten, das Soziale nicht aus dem Blick zu verlieren. Anknüpfend an die aktuelle Kampagne der Caritas „Zusammen geht was“ skizzierte Stadt-Caritasdirektor Carsten Wellbrock die gemeinsamen Wurzeln der christlichen Sozialarbeit, in der die Würde eines jeden Menschen verankert ist.

„Das Gebot der Stunde ist Kooperation“, sagt Anika Overath. Im Hinblick auf leere Kassen gehe es darum, zu schauen, welche Angebote verändert oder angepasst werden können. Und Ziel müsse sein, in den nächsten Jahren sowohl ein verlässlicher Arbeitgeber für die Beschäftigten im Diakonischen Werk zu sein „als auch die Bedarfe der Menschen, für die wir die Arbeit machen, im Blick zu haben“. Da ist Anika Overath Sozialarbeiterin durch und durch: „Es soll den Klientinnen und Klienten besser gehen, wenn sie zu uns kommen.“

Seit dem 01.11.2025 ist sie die neue Geschäftsführerin des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Leverkusen, hat Soziale Arbeit studiert und zuvor als Heilerziehungspflegerin gearbeitet. Anika Overath ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat eine Tochter. Im Diakonischen Werk Leverkusen ist sie seit 15 Jahren tätig und kennt das Spektrum der Angebote aus der operativen Arbeit. Seit 2019 leitete sie als Abteilungsleiterin die Bereiche der Integrationshilfen, des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM), der Antidiskriminierungsarbeit, der Perspektiv- und Rückkehrberatung sowie der niedrigschwelligen Fluchthilfe Burscheid.

Eine Fortbildung zum Personalcoach und eine Weiterbildung zum Management Sozialer Organisationen an der Akademie für Kirche und Diakonie in Berlin runden ihr Profil ab. 
Anika Overath wurde nach einem Bewerbungsverfahren des Kirchenkreises Leverkusen vom Kreissynodalvorstand zur Geschäftsführerin des Diakonischen Werks gewählt.  „Sie hat uns überzeugt durch ihre Kompetenz einerseits und den Blick für Menschen andererseits“, sagt Superintendent Bernd-Ekkehart Scholten.
Für neue soziale Herausforderungen müssten zielgenauen Angebote entwickelt werden. So hat beispielsweise die seit langem etablierte Schuldnerberatung mit speziellen Angeboten für Senioren reagiert, die Schulden haben oder auch für junge Menschen, die auf Finanz-Influencer im Internet hereinfallen. 
Die Angebote sollen in diesem Sinn weiterentwickelt und strategisch ausgerichtet werden, um sie auch in schwierigen Zeiten vorhalten zu können.

„Mit dem Kirchenkreis haben wir einen Arbeitgeber, bei dem engagierte Mitarbeitende nicht nur eine sinnvolle Arbeit finden sondern auch als Menschen wahrgenommen werden“, sagt Anika Overath. Das sieht auch der Superintendent so, denn bei einem Dienst, der Menschen im Blick hat und parteilich für den Nächsten eintritt, sei das Grundverständnis geprägt von einem partnerschaftlichen Miteinander. 

Infos zum Diakonischen Werk Leverkusen:

Das Diakonische Werk Leverkusen ist die zentrale diakonische Einrichtung der evangelischen Kirchengemeinden in den Städten Burscheid, Langenfeld, Leichlingen, Leverkusen und Monheim und Teil der freien Wohlfahrtspflege. Tätigkeitsfelder sind die Jugend- und Familienhilfe, Hilfe für Menschen mit Behinderungen, des Gesundheits- und Sozialwesens sowie die Quartiersarbeit und die Migrationsberatung.
Diakonische Arbeit heißt: Mitverantwortung für die soziale, wirtschaftliche und politische Entwicklung in den Städten und Gemeinden. Hier hilft das Diakonisch Werk bei der Bewältigung