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Flutkatastrophe: besonders Leichlingen, Opladen und Schlebusch betroffen

Die Kirche am Bielert steht bis zu den Altarstufen im Schlamm. Foto: Dr. Anika Distelrath-Lübeck

Die Wassermassen haben auch in den Kirchengemeinden im Bergischen und in Leverkusen Schaden angerichtet. Die Gebäude sind vorerst nicht nutzbar.

Auch evangelische Gemeinden im Kirchenkreis Leverkusen sind von der Flutkatastrophe betroffen. In waren die Kirche und das Gemeindehaus überflutet. In Opladen stehen die Bielertkirche, das Gemeindehaus, das Gemeindebüro und der Kindergarten unter Wasser. „Uns hat es ordentlich erwischt“, sagt Dr. Anika Distelrath-Lübeck, Baukirchmeisterin der Kirchengemeinde Opladen. So stehe die Kirche am Bielert bis zu den Altarstufen mit Wasser und Schlamm voll. „Ich war selbst vor Ort und stand bis über den Bauchnabel im Wasser“, schildert sie die Situation. Betroffen sei auch das Gemeindehaus nebenan, wo der Keller unter Wasser steht. „Unser Kindergarten ist ebenfalls vollgelaufen, genauso wie das Verwaltungsgebäude.“ Als es am Mittwochnachmittag begonnen habe zu regnen, seien die Kindergartenkinder evakuiert worden. Auch die Gemeinde Schlebusch ist betroffen, insbesondere die Kindertagesstätte.   

Die Aufräumarbeiten und Hilfe werden vor Ort koordiniert, auf der Internetseite der Gemeinde finden sich weitere Informationen:

www.kirche-leichlingen.de

www.kirche-opladen.de

Das Gemeindebüro koordiniert Hilfsangebote und bittet darum, per Mail Kontakt aufzunehmen:

gemeindebuero@kirche-opladen.de

www.kircheschlebusch.de

 

Zur Situation auch in deren Bereichen der Landeskirche:

https://news.ekir.de/meldungen/2021/07/unwetter-erwischt-kirchengemeinden/

 

Jetzt gemeinsam helfen

Diakonie RWL, die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche von Westfalen bitten gemeinschaftlich um Spenden für Opfer der Unwetterkatastrophe. Das Konto bei der KD-Bank lautet:

Empfänger: Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL
IBAN: DE79 3506 0190 1014 1550 20
Stichwort: Hochwasser-Hilfe

Weitere Spendenmöglichkeiten finden Sie unter www.diakonie-rwl.de/hochwasser-hilfe

Viele Betroffene stehen jetzt vor dem Nichts, betont Diakonie RWL-Vorstand Thomas Oelkers. „Unsere gemeinsame Bitte: Helfen Sie Familien, die unzureichend versichert waren oder besonders schwer betroffen sind.“ Präses Thorsten Latzel ergänzt: „Spenden Sie. Und stehen Sie als Nachbarinnen und Nachbarn einander bei, wo immer Sie es im Augenblick können.“