08.01.2018

20 Jahre Köppen-Stiftung - gute Ausstattung evangelischer Kitas
Am Beispie der Kita Wiesdorf zeigt sich, was die Stiftung bewirkt
Den evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis ist die Förderung der Kleinsten eine Menge wert.


Superintendent Gert-René Loerken testet zusammen mit den Kindern die Spielgeraete

"In 20 Jahren ist deutlich über eine Million Euro in die Ausstattung evangelischer Kindergärten im Kirchenkreis Leverkusen geflossen", bilanziert Superintendent Gert-René Loerken, Mitglied im Stiftungsvorstand der Artur und Aenne Köppen-Stiftung, "und zwar on top."
Die evangelischen Kirchengemeinden und der Kita-Verbund stellen zusammen rund 1100 Kita-Plätze zur Verfügung. "Der Eigenanteil von 12 Prozent, den nicht die öffentliche Hand sondern die Kirchengemeinden aufbringen, zeigt, wie viel ihnen das Engagement für die frühkindliche Bildung wert ist", so Loerken. In einigen Gemeinden belaufen sich die Ausgaben auf 300.000 bis 400.000 Euro pro Jahr. Damit erfüllen die Gemeinden eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, denn zu Gute komme dies nicht nur evangelischen Familien sondern allen - unabhängig von Herkunft und Religion.

Mit dem Geld der Köppen-Stiftung werden dann zusätzlich Ausflüge zum "ZOOM", Kinderküchen, Außenspielanlagen, musikalische Früherziehung, pädagogische Projekte und Fortbildungen für die Erzieherinnen und Erzieher finanziert. Außerdem werden die Kosten für das Freiwillige Soziale Jahr, die über das Kinderbildungsgesetz nicht refinanziert werden, abgedeckt.
"In Zeiten knapper Budgets und steigenden Personalkosten können so Anschaffungen und Aktionen finanziert werden, die allein durch die staatlichen Förderungen nicht möglich wären. Das alles dient dazu, die Qualität der evangelischen Einrichtungen zu erhöhen", so Loerken.
Alteingesessenen Leverkusenern ist der Name Köppen ein Begriff, sie denken an das frühere  Wiesdorfer Modehaus des Ehepaars an der Ecke Dönhoffstraße-Breidenbachstraße. Das kinderlose Paar vererbte dem Evangelischen Kirchenkreis im Jahr 1997 1,5 Millionen Euro, um damit Kindergärten zu fördern. Mittlerweile ist das Stiftungskapital auf 3 Millionen Euro angestiegen. Ausgeschüttet werden die Reinerträge - rund 70.000 bis 80.000 Euro im Jahr.

Die Sparkasse hilft mit einer ausgefeilten Anlagestrategie dabei, das Stiftungskapital zu erhalten - in Zeiten ohne Zinsen eine herausfordernde Aufgabe. Die Stiftung übernimmt 50 Prozent der Kosten für die Spielgeräte oder Aktivitäten der Einrichtung, die andere Hälfte zahlt die jeweilige Kirchengemeinde. So will die Stiftung die Initiative der Eltern und das Miteinander fördern.
Wenn jemand keine eigene Stiftung gründen will, gibt es den Weg der Zustiftung, darauf verweist Wilhelm Josef Kirchharz von der Sparkasse. In dem Fall wird das Kapital der Stiftung erhöht, man kann aber sicher sein, dass das Vermächtnis erhalten bleibt und nicht für einen einmaligen Zweck ausgegeben wird.

Den Stiftungsvorstand bilden zum einen Personen des Kirchenkreises:
Peter Berger, Erna Bierkoch, Pfarrer Hans Höroldt, Fachberaterin Sandra Kutzehr, Superintendent Gert-René Loerken und zum anderen Peter Müller, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater des Ehepaars Köppen, der darauf achtet, dass die Gelder im Sinne der Verstorbenen eingesetzt werden sowie Wilhelm Josef Kirchharz von der Sparkasse.

Artur und Aenne Köppen-Stiftung

Kirchenkreis Leverkusen der Evangelischen Kirche im Rheinland
Auf dem Schulberg 8, 51399 Burscheid    
Tel.: 02171-8966-0

Bankverbindung 

Sparkasse Leverkusen
IBAN: DE16 3755 1440 0100 0020 13