04.09.2017

20 Jahre Köppen-Stiftung - gute Ausstattung evangelischer Kitas
Mehr als eine Million Euro ausgeschüttet
Die Köppen-Stiftung finanziert zusätzliche Aktionen, pädagogische Projekte und Fortbildungen.


Beate Gilles, stellv. Einrichtungsleitung, Pfarrer Ulrich Görn, Peter Beger, stellv. Vorsitzender der Köppen-Stiftung, Sandra Kutzehr, Kita-

"In 20 Jahren ist deutlich über eine Million Euro in die Ausstattung evangelischer Kindergärten im Kirchenkreis Leverkusen geflossen", bilanziert Peter Müller, Mitglied im Stiftungsvorstand der Artur und Anne Köppen-Stiftung, "und zwar on top."
Ausflüge zum "ZOOM", Kinderküchen, Außenspielanlagen, musikalische Früherziehung, pädagogische Projekte und  Fortbildungen für die Erzieherinnen und Erzieher wurden mit dem Geld der Stiftung finanziert. Außerdem werden die Kosten für das Freiwillige Soziale Jahr, die über das Kinderbildungsgesetz nicht refinanziert werden, abgedeckt.
"In Zeiten knapper Budgets und steigenden Personalkosten können so Anschaffungen und Aktionen finanziert werden, die allein durch die staatlichen Förderungen nicht möglich wären. Das alles dient dazu, die Qualität der evangelischen Einrichtungen zu erhöhen", sagt Peter Berger, stellvertretender Vorsitzender der Köppen-Stiftung.
In der Kita Leichlingen hat die Köppen-Stiftung unter anderem eine große Röhrenrutsche und die „Ökolaube“ mit finanziert. In der Ökolaube können die Kinder zum Beispiel Experimente machen, Federn oder andere Dinge, die sie finden, unter ein Mikroskop legen oder mit verschiedenen Sanduhren das Zeitempfinden trainieren. "Wir freuen uns über das Engagement und wissen, dass dieses nicht selbstverständlich ist", sagt Birgit Gilles, stellvertretende Leiterin der Einrichtung.
Alteingesessenen Leverkusenern ist der Name Köppen ein Begriff, sie denken an das frühere  Wiesdorfer Modehaus des Ehepaars an der Ecke Dönhoffstraße-Breidenbachstraße. Das kinderlose Paar vererbte dem Evangelischen Kirchenkreis im Jahr 1997 1,5 Millionen Euro, um damit Kindergärten zu fördern. Mittlerweile ist das Stiftungskapital auf 3 Millionen Euro angestiegen. Ausgeschüttet werden die Reinerträge - rund 70.000 bis 80.000 Euro im Jahr.

Die Sparkasse hilft mit einer ausgefeilten Anlagestrategie dabei, das Stiftungskapital zu erhalten  - in Zeiten ohne Zinsen eine herausfordernde Aufgabe. Die Stiftung übernimmt 50 Prozent der Kosten für die Spielgeräte oder Aktivitäten der Einrichtung, die andere Hälfte zahlt die jeweilige Kirchengemeinde. So will die Stiftung die Initiative der Eltern und das Miteinander fördern.

Den Stiftungsvorstand bilden zum einen Personen des Kirchenkreises:
Peter Berger, Erna Bierkoch, Pfarrer Hans Höroldt, Fachberaterin Sandra Kutzehr, Superintendent Gert-René Loerken und zum anderen Peter Müller, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater des Ehepaars Köppen, der darauf achtet, dass die Gelder im Sinne der Verstorbenen eingesetzt werden sowie Wilhelm Josef Kirchharz von der Sparkasse.