28.06.2017

Dürfen Christen Populisten sein?
Präses Manfred Rekowski auf Synode in Langenfeld
Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Manfred Rekowski wird auf der Synode des Kirchenkreises Leverkusen sprechen. Sein Thema: Dürfen Christen Populisten sein? Freiheit und Verantwortung.


Präses Manfred Rekowski

Die Tagung ist öffentlich und beginnt am Freitag, 30. Juni 2017 um 18.00 Uhr mit einem Gottesdienst (Predigt: Diakoniepfarrer Hans Höroldt) in der  Erlöserkirche, Hardt 23 in 40764 Langenfeld.

Der Vortrag von Präses Rekowski ist um 20.00 Uhr.

Die Beratungen werden am Samstag, 1. Juli 2017, um 9.00  Uhr fortgesetzt. Die Entwicklung der Diakonie ist Thema eines Vortrags von Adolf-Leopold Krebs, früheres Vorstandsmitglied der Diakonie Düsseldorf. Weitere Themen sind die Eröffnungsbilanz, Satzungsfragen, Berichte aus den Referaten und Einrichtungen sowie die Situation der Kirchengemeinde Manfort, die an die Gemeinden in Schlebusch  und Wiesdorf angegliedert werden soll.

Präses Manfred Rekowski

Manfred Rekowski ist Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Er wurde 1958 in Polen geboren, kam er als 5-jähriger in  die Bundesrepublik. Nach Abitur und Theologiestudium wurde er 1986 Pfarrer und von 1993 bis 2011 Superintendent in Wuppertal. Von 2000 bis 2007 arbeitete Manfred Rekowski nebenamtlich in der Leitung der Evangelischen Kirche im Rheinland mit. Von 2011 bis 2013 war er als Oberkirchenrat für Personalfragen zuständig. Seit 2013 ist er Präses und damit höchster Repräsentant der zweitgrößten EKD-Gliedkirche. Er leitet die Landessynode und die Kirchenleitung und repräsentiert die evangelische Kirche in der Öffentlichkeit.

Kreissynode

Die Synode ist das Leitungsgremium des Kirchenkreises Leverkusen, zu dem rund 70.000 evangelische Christen in Leverkusen, Langenfeld, Monheim, Burscheid und Leichlingen gehören. Die 13 evangelischen Kirchengemeinden entsenden rund 100 Pfarrerinnen und Pfarrer, Presbyterinnen und Presbyter in die Synode. Sie wird geleitet von Superintendent Gert-René Loerken. Die Beratungen sind öffentlich, wenn die Synode nicht anders beschließt.

Foto: ekir.de / Eric Lichtenscheidt