Kircheneintritt

Die Wiederaufnahme in die evangelische Kirche ist die Aufnahme eines Menschen, der aus der evangelischen Kirche ausgetreten ist.

Der Eintritt in die evangelische Kirche ist die Aufnahme eines Menschen, der bisher einer anderen Konfession angehört hat oder noch nicht getauft ist.

Die Aufnahme in die evangelische Kirche ist einfach.

Es gibt gute Gründe für einen Kircheneintritt.
Überzeugen Sie sich selbst:

8 Gründe für den Kircheneintritt

1) Die Kirche bildet als "Gemeinschaft der Gläubigen" einen guten Rahmen, in dem mein eigenes Christsein Gestalt gewinnen kann.
2) Hier geht es in besonderer Weise um "Religion" als eine Sache des Gefühls; doch auch vielfältige soziale Einrichtungen erfüllen unverzichtbare Dienste.
3) Die Kirche stellt handlungs-orientierende ethische Positionen bereit und ist sensibel z.B. in der Friedensfrage und bei der Abwehr von Gewalt.
4) Sie hat große Kompetenz in Fragen menschlicher Lebensbegleitung und achtet die persönliche Freiheit der Ratsuchenden.
5) Auch mit Behinderten und anderen gesellschaftlichen Randgruppen steht sie in Kontakt und sucht nach passenden Formen von Spiritualität.
6) Das kirchliche Leben ist offen für die Aufnahme gesellschaftlicher Fragen und bietet den einzelnen eine Kraftquelle für ihren Alltag.
7) In der Kirche wird die Botschaft von Jesus Christus verkündigt,die sinnstiftend wirkt und auf konfessionelle Abgrenzung verzichtet.
8) Die Kirche bietet einen akzeptierenden Schutzraum, wo ichin aller Unvollkommenheit Mensch sein kann ohne Druck von außen.

Es gibt verschiedene Wege, um in die evangelische Kirche aufgenommen zu werden. Welcher Weg für Sie der richtige ist, erfahren Sie hier. 

Wenn Sie aus der evangelischen Kirche ausgetreten sind ...
... können Sie bei jedem Pfarrer/ bei jeder Pfarrerin in ganz Deutschland oder bei einer anerkannten Kircheneintrittsstelle in die evangelische Kirche wieder eintreten.
Wenn Sie sich an einen Pfarrer/ eine Pfarrerin gewandt haben, wird er/ sie ein oder auch mehrere Gespräche mit Ihnen führen. Die Gespräche können beratenden, klärenden, informierenden und seelsorglichen Charakter haben.Die Wiederaufnahme kann in einem Gottesdienst bekräftigt werden oder in einer kurzen Aufnahmezeremonie in Gegenwart von zwei Presbyteriumsmitgliedern.

Wenn Sie einer anderen Konfession angehören ...
... können Sie bei jedem Pfarrer/ bei jeder Pfarrerin in ganz Deutschland oder bei einer anerkannten Kircheneintrittsstelle in die evangelische Kirche eintreten.
Wenn Sie sich an einen Pfarrer/ eine Pfarrerin gewandt haben, wird er/ sie ein oder auch mehrere Gespräche mit Ihnen führen. Die Gespräche können beratenden, klärenden, informierenden und seelsorglichen Charakter haben.Die Aufnahme kann in einem Gottesdienst bekräftigt werden oder in einer kurzen Aufnahmezeremonie in Gegenwart von zwei Presbyteriumsmitgliedern.
Bei einem Wechsel der Konfession ist es wichtig, die Mitgliedschaft bei der anderen Religionsgemeinschaft zu beenden, denn eine Mitgliedschaft in mehreren Religionsgemeinschaften ist nicht möglich.
Über den Konfessionswechsel eines getauften Kindes bis zum 14. Lebensjahr entscheiden nach der deutschen Rechtssprechung die Eltern oder Erziehungsberechtigten. Allerdings kann der Wechsel nicht gegen den Willen des Kindes geschehen, wenn es das 12. Lebensjahr erreicht hat.

Wenn Sie nicht getauft sind ...
Die Mitgliedschaft in der evangelischen Kirche wird durch die Taufe begründet.
Bevor Sie getauft werden, ist eine Unterweisung im christlichen Glauben notwendig. Ein Pfarrer/ eine Pfarrerin kann Ihnen Auskunft darüber geben, wie sich die christliche Unterweisung im einzelnen gestaltet.
Die Taufe wird in einem Gottesdienst vollzogen.
Die Taufe berechtigt zur selbständigen Teilnahme am Abendmahl und zur Übernahme des Patenamtes.